Prüfungslehrgang ( Blended Learning )
Gepr. Berufsspezialist/-in für Systemintegration und Vernetzung

IHK-Fortbildung auf DQR-Niveau 5

Weißer Absolventenhut als Symbol für Bildung und Weiterbildung Anerkannter IHK-Abschluss
75% Förderung durch Aufstiegs-BAföG
Interaktive Lernmethoden

Weiterbildung zum/zur Gepr. Berufsspezialist/-in für Systemintegration und Vernetzung

Mit dem Abschluss Gepr. Berufsspezialist/-in für Systemintegration und Vernetzung qualifizieren Sie sich für anspruchsvolle IT-Aufgaben. Der praxisnahe Lehrgang bereitet Sie gezielt auf die Planung, Integration und den sicheren Betrieb komplexer digitaler Infrastrukturen vor.

Unsere Weiterbildungsangebote für Sie:

Startdatum

02.11.2026

Ort | Format

München/VC | Blended Learning

Unterrichtstage

3.950 €

Warteliste

Nutzen

Als Geprüfte/-r Berufsspezialist/-in für Systemintegration und Vernetzung mit IHK-Abschluss erwerben Sie eine Qualifikation der ersten beruflichen Fortbildungsstufe (Stufe 5 des DQR) und sind in der Lage, digitale Komponenten in unterschiedlichen Systemumgebungen eigenständig zu planen, zu integrieren und zuverlässig zu betreiben. Sie verfügen über die nötige Fachkompetenz in der Vernetzung heterogener IT-, Industrie- und Infrastruktursysteme und sind befähigt, deren Stabilität, Verfügbarkeit und Sicherheit nachhaltig zu gewährleisten. Sie übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben im Bereich der Systemintegration und Vernetzung und analysieren, bewerten und realisieren komplexe technische Zusammenhänge strukturiert und praxisorientiert.

Zielgruppe

Der/die Gepr. Berufsspezialist/-in IT richtet sich an Berufstätige mit abgeschlossener Ausbildung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie - wie Fachinformatiker/-innen für Systemintegration - oder mit entsprechender Berufserfahrung.

Die Fortbildung ist auf DQR-Niveau 5 eingeordnet.

Veranstaltungsinhalte

Die Qualifikation zum/zur Geprüften Berufsspezialist/-in für Systemintegration und Vernetzung mit IHK-Abschluss befähigt Fachkräfte, komplexe digitale Infrastrukturen eigenverantwortlich zu gestalten und zu betreiben. Die Kernkompetenzen erstrecken sich über fünf zentrale Handlungsfelder, die eine umfassende Expertise in Planung, Betrieb, Sicherheit, rechtlicher Konformität und Projektmanagement gewährleisten.

Folgende Inhalte erwarten Sie:

1. Planung, Konzeptionierung und Integration

In diesem Handlungsfeld steht die systematische Entwicklung und Implementierung von IT-Infrastrukturen im Vordergrund. Absolventen sind in der Lage, technische Anforderungen präzise zu analysieren und daraus fundierte Integrationskonzepte abzuleiten.

Dies umfasst:

  • Analyse bestehender Systeme: Eine detaillierte Untersuchung vorhandener IT-, Industrie- und Infrastruktursysteme zur Identifizierung von Optimierungspotenzialen und Schnittstellen.
  • Entwicklung von Architekturen: Die Gestaltung robuster Netz- und Systemarchitekturen, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht werden.
  • Komponentenauswahl: Die fachgerechte Auswahl von Hard- und Softwarekomponenten unter Berücksichtigung von Leistung, Kompatibilität und Wirtschaftlichkeit.
  • Integration heterogener Systeme: Die nahtlose Zusammenführung unterschiedlicher Systeme, einschließlich IT-, Gebäude-, Produktions- und Infrastrukturnetze.
  • Installation und Konfiguration: Die professionelle Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme der integrierten Systeme.

2. Sicherstellung des laufenden Betriebs

Dieses Handlungsfeld konzentriert sich auf die Gewährleistung eines stabilen, effizienten und störungsfreien Betriebs der integrierten Systeme.

Die Aufgaben umfassen präventive Maßnahmen sowie die schnelle Reaktion auf Störungen:

  • Monitoring und Überwachung: Die kontinuierliche Überwachung von Netzwerken und Systemen zur frühzeitigen Erkennung von Anomalien und Leistungseinbrüchen.
  • Fehleranalyse und Störungsbeseitigung: Die systematische Analyse von Fehlern und die effiziente Behebung von Störungen zur Minimierung von Ausfallzeiten.
  • Wartung und Optimierung: Regelmäßige Wartungsarbeiten und die kontinuierliche Optimierung von IT-Infrastrukturen zur Steigerung der Effizienz und Langlebigkeit.
  • Verfügbarkeit und Performance: Die Sicherstellung einer hohen Verfügbarkeit und optimalen Performance der Systeme.
  • Dokumentation und Anpassung: Die umfassende Dokumentation aller Systemkomponenten und -prozesse sowie die fortlaufende Anpassung an neue Gegebenheiten.

3. Qualitätssicherung und IT-Sicherheit

Dieses Handlungsfeld verbindet die Sicherstellung technischer Qualität mit einem umfassenden Ansatz zur IT-Sicherheit.

Es geht darum, Systeme nicht nur funktionsfähig, sondern auch widerstandsfähig gegen Bedrohungen zu machen:

  • Entwicklung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen: Die Konzeption und Implementierung von Maßnahmen zum Schutz der IT-Infrastruktur.
  • Risikobewertung und Schwachstellenanalyse: Die Identifizierung und Bewertung potenzieller Risiken sowie die Analyse von Schwachstellen in Systemen.
  • Schutz vor Cyberangriffen: Die Implementierung von Strategien und Technologien zum Schutz vor Cyberangriffen und Systemausfällen.
  • Sicherheits- und Berechtigungskonzepte: Die Erstellung detaillierter Konzepte für IT-Sicherheit und Zugriffsrechte.
  • Planung von Übergabe- und Supportmaßnahmen: Die Vorbereitung von Übergabeprozessen, Anwenderschulungen und Supportstrukturen.

4. Organisatorische und rechtliche Vorgaben

Technische Lösungen müssen stets im Einklang mit relevanten organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen stehen.

Dieses Handlungsfeld stellt sicher, dass alle Implementierungen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen:

  • Datenschutz und Datensicherheit: Die Einhaltung von Vorschriften wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und anderen relevanten Datensicherheitsanforderungen.
  • Branchenspezifische Regelungen: Die Berücksichtigung spezifischer Vorschriften und Standards, die in bestimmten Branchen gelten.
  • Schutzbedarfskategorien und Sicherheitsstandards: Die Anwendung anerkannter Standards wie ISO/IEC 27001 und BSI-Grundschutz zur Klassifizierung des Schutzbedarfs und zur Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen.
  • Mitwirkung an Datensicherheitskonzepten: Die aktive Beteiligung an der Entwicklung und Optimierung von Datensicherheitskonzepten.

5. Projektunterstützung und -koordination

Neben den technischen Fähigkeiten sind organisatorische und koordinative Kompetenzen entscheidend für den Erfolg von Integrationsprojekten.

Dieses Handlungsfeld umfasst die Unterstützung bei der Planung und Durchführung von IT-Projekten:

  • Mitwirkung bei IT-Projekten: Die aktive Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von IT-Projekten.
  • Abstimmung mit Beteiligten: Die Koordination und Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern.
  • Management von Projektdetails: Das effiziente Management von Terminen, Ressourcen und Dokumentationen.
  • Unterstützung bei Einführungsprozessen: Die Begleitung und Unterstützung bei der Einführung neuer Systeme und Prozesse.

Ansprechpartner/-innen

 

Stefan Hartmann

Bildungsmanager München

Beratung für Unternehmen

Gerhard Eder

Firmenkundenberater

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