Diese praxisorientierte Weiterbildung vermittelt Ihnen fundiertes Wissen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Sie lernen, KI-Projekte strategisch zu planen, ethisch verantwortungsvoll umzusetzen und interne Prozesse effizienter zu gestalten. Mit anerkanntem IHK-Zertifikat.
Startdatum
28.08.2026
Ort | Format
VC | Live Online
Unterrichtstage
Mo. - Fr.
2.590 €
Plätze verfügbar
Startdatum
16.09.2026
Ort | Format
VC | Live Online
Unterrichtstage
Mo. | Do. abends
2.590 €
Plätze verfügbar
Ob Führungstraining oder Weiterbildungen im Bereich Ausbildung, Soft Skills oder Projektmanagement: Wir entwickeln für jedes Thema das passende Inhouse-Konzept für Ihr Team. Fragen Sie jetzt Ihr individuelles Angebot an – unverbindlich & passgenau.
Beratung für Unternehmen
Firmenkundenberater
Unternehmen setzen KI zunehmend in sensiblen Bereichen ein: von Kundenanalyse bis Entscheidungsunterstützung. Damit entstehen neue Risiken: rechtlich, technisch und organisatorisch. Ein KI-Beauftragter stellt sicher, dass KI-Anwendungen sinnvoll, sicher und regelkonform eingesetzt werden. Ohne klare Verantwortung entstehen schnell ineffiziente Projekte, Fehlentscheidungen oder Compliance-Probleme.
Der/die KI-Beauftragte bewertet KI-Anwendungen, identifiziert Risiken und entwickelt Richtlinien für den Einsatz im Unternehmen. Er/sie begleitet Projekte, prüft die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und berät Management sowie Fachabteilungen. Zusätzlich sorgt er dafür, dass Mitarbeitende für den verantwortungsvollen Umgang mit KI sensibilisiert werden.
Der EU AI Act schafft erstmals verbindliche Regeln für den Einsatz von KI. Unternehmen müssen Risiken bewerten, Transparenz sicherstellen und den Einsatz dokumentieren. Der KI-Beauftragte hilft, diese Anforderungen strukturiert umzusetzen und rechtliche Risiken zu minimieren.
KI-Manager/-innen treiben die Einführung und Umsetzung von KI im Unternehmen voran und fokussieren sich auf den wirtschaftlichen Nutzen.
KI-Beauftragte hingegen übernehmen die Kontroll- und Steuerungsfunktion: Sie kümmern sich um Risiken, Compliance und Governance. Beide Rollen ergänzen sich, verfolgen aber unterschiedliche Ziele.
Zu den größten Risiken zählen fehlerhafte oder intransparente Ergebnisse, Datenschutzverstöße, diskriminierende Entscheidungen und rechtliche Haftung. Hinzu kommen organisatorische Probleme wie fehlende Kontrolle oder falsche Erwartungen an KI. Ein strukturierter Umgang mit diesen Risiken ist entscheidend für den erfolgreichen Einsatz.
Eine gesetzliche Pflicht zur Benennung besteht derzeit nicht in allen Fällen. Die Rolle wird jedoch zunehmend notwendig, da Unternehmen die Anforderungen des EU AI Act erfüllen müssen. Besonders relevant ist sie für Unternehmen, die KI aktiv einsetzen, mit sensiblen Daten arbeiten oder KI-Projekte unabhängig von der Unternehmensgröße skalieren wollen.
Ein typischer Ablauf umfasst die Identifikation geeigneter Anwendungsfälle, die Bewertung von Risiken und Datenbasis, die Klärung rechtlicher Anforderungen sowie die begleitete Umsetzung und kontinuierliche Überwachung. Der/die KI-Beauftragte sorgt dafür, dass dieser Prozess nachvollziehbar, kontrolliert und nachhaltig gestaltet wird.
Gefragt ist kein tiefes technisches Spezialwissen, sondern ein solides Verständnis von KI, kombiniert mit der Fähigkeit, Risiken zu bewerten, Prozesse zu strukturieren und zwischen Fachbereichen, IT und Management zu vermitteln. Entscheidend ist die Fähigkeit, KI im Unternehmenskontext einzuordnen und verantwortungsvoll zu steuern.
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