Weiterbildung Technisches Grundwissen der Immobilienvermittlung: Immobilienmakler besichtigt mit Interessenten eine Wohnung.
Technisches Grundwissen der Immobilienvermittlung

Bauweisen, Mängel und Energieausweise fachlich einordnen

Branchenspezifische Expertise
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Weiterbildung: Technisches Grundwissen der Immobilienvermittlung

Erweitern Sie Ihr technisches Grundwissen für die Immobilienvermittlung. Das Seminar vermittelt praxisnahe Kenntnisse zu Bauweisen, Gebäudealtersklassen, Sanierung, Modernisierung, Energieausweisen, typischen Mängeln, Schäden und Haftungsrisiken im Exposé. Danach können Sie typische Merkmale und Risiken einordnen und technische Angaben verständlicher kommunizieren.

Unsere Weiterbildungsangebote für Sie:

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Jana Wening

Bildungsmanagerin Westerham

Nutzen

Steigende Kosten für Bauleistungen, verschärfte Konditionen von Banken und Beleihungsinstituten, Verknappung von Energie sowie einschneidende Neuerungen in Gesetzeswerken machen die erfolgreiche Vermittlung von Immobilien zunehmend komplexer. Auch die Vermittlung und Beleihung von Immobilien wird immer stärker von technischen Fragestellungen geprägt. Hinzu kommen Veränderungen in der Förderlandschaft und Haftungsrisiken, etwa bei Mängeln oder Schäden an Bestandsgebäuden.

In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer/-innen wertvolle Informationen zu wichtigen marktgängigen Bauweisen, darunter Beton, Ziegel, Kalksandstein, Blockbau, Holzständerbau, Holzskelettbau und Fertighausbau. Zusätzlich werden spezifische Eigenschaften und Defizite unterschiedlicher Gebäudealtersklassen anhand von Praxisbeispielen anschaulich und verständlich beschrieben.

Sie erfahren, welche gesetzlichen Vorgaben bei der Übernahme bestehender Nutzungseinheiten im Zusammenhang mit CO2-Emissionen zu beachten sind und welche Förderprogramme möglicherweise in Anspruch genommen werden können. Für typische und häufig anzutreffende Mängel oder Schäden werden zielorientierte Maßnahmen und zugehörige Kosten anhand von Praxiserfahrungen beschrieben. Zudem werden die wesentlichen technischen Kennzahlen von Energieausweisen verständlich erläutert.

Nach dem Seminar können Sie:

  • wichtige Bauweisen und Gebäudealtersklassen besser einordnen
  • spezifische Eigenschaften und Defizite von Bestandsgebäuden besser verstehen
  • typische Mängel und Schäden erkennen und sachkundiger beurteilen
  • technische Kennzahlen von Energieausweisen verständlicher einordnen
  • gesetzliche Vorgaben im Zusammenhang mit CO2-Emissionen besser berücksichtigen
  • Haftungsrisiken bei technischen Angaben im Exposé bewusster einschätzen

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Immobilienmakler/-innen
  • Mitarbeiter/-innen von Banken und Beleihungsinstituten
  • Bauträger/-innen sowie Hausverwaltungen
  • Personen, die bei Immobilienvermittlungen, Finanzierungen oder Bewertungen technische Fragestellungen besser einordnen und in der Praxis sachkundiger kommunizieren möchten.

Veranstaltungsinhalte

In diesem praxisorientierten Seminar erhalten die Teilnehmer/-innen das Rüstzeug, um bei Immobilienvermittlungen und Finanzierungen auch in technischen Belangen zielorientiert, sachkundig und erfolgreich agieren zu können. Anschauliche und verständliche Vorträge werden durch Fallbeispiele und Tipps für die praktische Anwendung ergänzt.

Schwerpunkte der Weiterbildung:

  • Immobilien nach Bauart und Gebäudealtersklasse einordnen
  • Sanierung und Modernisierung: Maßnahmen und Kosten
  • Altbauten: Risiken und Potenziale
  • Typische Mängel und Schäden erkennen und beurteilen
  • Energieausweise, Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und Wärmepumpen
  • Haustechnik und ihre Bedeutung beim Immobilienkauf
  • Besonderheiten von Holzhäusern und Fertighäusern
  • Feuchte und Schimmel zutreffend beurteilen und kommunizieren
  • Haftungsrisiken bei technischen Angaben im Exposé

Häufig gestellte Fragen

Für Immobilienmakler/-innen sieht § 34c GewO in seiner aktuellen Fassung keine allgemeine Weiterbildungspflicht mehr vor; die dortige Pflicht betrifft Wohnimmobilienverwalter. Ob dieses konkrete Seminar für einen individuellen Weiterbildungsnachweis geeignet ist, lässt sich ohne Angaben zu Umfang und Nachweis nicht beurteilen.

Nein. Das Seminar vermittelt Grundwissen zur fachlichen Einordnung und Kommunikation technischer Merkmale. Eine Qualifikation zur Erstellung von Bausubstanzgutachten ist nicht gegeben.“

Liegt bei Veröffentlichung einer Anzeige in kommerziellen Medien ein Energieausweis vor, verlangt § 87 GModG unter anderem Angaben zur Ausweisart, zum Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch und zu den wesentlichen Energieträgern der Heizung. Bei Wohngebäuden kommen das angegebene Baujahr und die Energieeffizienzklasse hinzu.

Bei einem Verkauf muss der Verkäufer oder die Immobilienmaklerin beziehungsweise der Immobilienmakler den Energieausweis spätestens bei der Besichtigung vorlegen. Findet keine Besichtigung statt, gelten die Vorlagefristen des § 80 GModG; nach Vertragsschluss ist der Ausweis oder eine Kopie zu übergeben.

Die Vorlage nennt mögliche Maßnahmen und Kosten anhand von Praxiserfahrungen sowie einen Überblick über möglicherweise nutzbare Förderprogramme. Eine verbindliche Kostenermittlung oder Prüfung individueller Förderansprüche ist nicht aus der Produktvorlage ersichtlich.

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