Nationale und internationale Regelwerke zur Begrenzung der Erderwärmung betreffen neben Verkehr und Industrie in besonderer Weise auch den Gebäudesektor. Mehr als je zuvor stehen Eigentümer/-innen von Gebäuden und Wohnungen vor der Herausforderung, stetig verschärfte gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Dies möglichst unter Wahrung von Wirtschaftlichkeit und Rentabilität.
Thermische Sanierungen von Gebäuden sind kostenintensiv und nicht nur eine technische, sondern auch finanzielle Herausforderung für Millionen von älteren Wohnungen in Deutschland. Zugleich liegt für die Verantwortlichen eine wesentliche Aufgabe darin, neben Klimaschutzzielen Aspekte wie Werthaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im Auge zu behalten. In diesem Umfeld ist es erforderlich, nach Analyse des Istzustands klare Vorgaben zu formulieren und zielorientierte Strategien für Sanierung bzw. Modernisierung abzuleiten.
Dieses Seminar vermittelt zunächst in verständlicher Form grundlegende gesetzliche Anforderungen an die thermischen und anlagentechnischen Merkmale von Bestandsgebäuden (nationale Gesetze, EU-Richtlinien). Sodann werden geeignete Szenarien zur Umsetzung praxisbezogen und anhand zahlreicher Berechnungsbeispiele aufgezeigt. Kosten, Einsparpotenziale und die Inanspruchnahme möglicher Förderprogramme finden hierbei Berücksichtigung. Die Teilnehmer/-innen sollen in die Lage versetzt werden, bei derart gewichtigen Themen mit Fachstellen auf Augenhöhe zu kommunizieren und Vorschläge und Berechnungen sachgerecht beurteilen zu können.